Das Boot

Sirius 32DS-in Fahrt Seit 1970 hat sich die Sirius-Werft in Schleswig-Holstein am Plöner See etabliert. Seit 1988 stellt die Werft reinrassige Qualitätsyachten in hochwertiger Handarbeit her. Der Begriff "Qualitätsyacht" ist an dieser Stelle mit Bedacht gewählt. Es gibt nur wenige Werften, welche einen so hohen Wert auf die Ausbauqualität legen. Im Innenschiff wird man vergebens nach offenliegenden GFK-Komponenten der Außenhaut suchen. Auffällig sind die extrem hohe tischlerische Qualität und die durchdachte Unterbringung aller Komponenten. Es gibt in den Schiffen der Sirius-Werft kaum eine Stelle, welche nicht irgendwie sinnvoll und zweckdienlich genutzt wurde.

Sirius 32DS-Decksalon Die Werft hat sich auf Deckssalonyachten spezialisiert, welche einen ganz außergewöhnliches Lebensgefühl an Bord vermitteln. Den Bootsbauern aus Plön ist es mit diesem Konzept gelungen, unter Deck einen Lebensraum zu schaffen, der immer einen freien Blick nach draußen gewährleistet. Vom geschützten Deckssalon aus, welcher 6 Personen ausreichend Platz bietet, kann der Reisende auch auf See Kontakt zum Cockpit halten. Auch die Küchenzeile ist in den Salon integriert. So ist beim Kochen, Spielen, Lesen und bei der Kartenarbeit, auf See und im Hafen, immer ein freier Blick in die Umgebung möglich. Die Boote der Sirius-Werft sind eben keine "Keller-Schiffe".

Sirius 32DS-Vorschiff Das Deckssalon-Konzept ermöglicht nicht nur ein anderes Reisegefühl, als auf anderen Segelyachten, es schafft auch die Voraussetzungen für eine Innenraumgestaltung auf verschiedenen Ebenen. So konnten auf der Sirius 32 DS eine Vielzahl von Räumen untergebracht werden. Beim Ausbau der Yachten standen unterschiedliche Grundkonzepte zur Verfügung, welche auf die verschiedenen Crewgrößen und Einsatzmöglichkeiten zielen. Die Werft berücksichtigt beim Bau ihrer Schiffe jedoch jeden Wunsch des künftigen Eigners, sodass in Plön noch nie zwei gleiche Schiffe die Werft verlassen haben. An dieser Stelle würde eine weitere Beschreibung der Ausbauvarianten den Inhalt dieser Seite sprengen. Es sei hier auf die Internet-Seite der Sirius-Werft in Plön verwiesen. Dort erfährt der Interessierte auch alle Details über die aktuellen Schiffe der Werft - die 40DS, 35DS und 310DS.

Sirius 32DS-Bad Unser Boot, die Adhara, ist im Jahre 2005 fertiggestellt worden. Sie ist mit 4 Kojen in 2 Kajüten ausgestattet. Das Deckssalon-Konzept ermöglicht die Unterbringung der Eignerkojen unter den Sitzgelegenheiten des Deckssalons. So bleibt im Deckssalon eine durchgehende Stehhöhe von 2 Metern erhalten und dies, obwohl sich unter dem Salon eine Doppelkoje von 2 Metern Länge und 1,55 Metern Breite befindet. Auch hier ist die Stehhöhe von 1,85 Metern immer noch luxuriös. Im Vorschiff ist die zweite Kajüte mit einer weiteren Doppelkoje untergebracht. Für zusätzliche Gäste lässt sich im Deckssalon der Tisch absenken, wodurch eine Liegefläche für zwei weitere Personen entsteht. Im Mittelschiff zwischen den Kajüten befinden sich getrennt voneinander ein relativ großer Waschraum mit Yachttoilette und eine separate Duschkabine, welche für diese Bootsgröße wohl eine Besonderheit darstellt. Zum Duschen nach dem Baden befindet sich am Heck eine zweite Dusche neben der Badeleiter.

Sirius 32DS-Innensteuerstand In die Arbeitszeile der Küche im Deckssalon sind zwei Spühlen mit Warmwasser-, Kaltwasser- und Seewasseranschluss, ein halbkardanisch aufgehängter Doppelflammen-Gasherd mit Ofen und ein stromsparender Kühlschrank mit Gefrierfach integriert. Das Boot hat einen Frischwassertank von 250l Fassungsvolumen.

Sirius 32DS-KŸche Neben der Küchenzeile befindet sich ein eigener kleiner innenliegender Steuerstand, von dem das Boot auch bei regnerischem Wetter gefahren werden kann. Die Steuerelemente der Bordelektronik und der Navigationselemente laufen hier zusammen. Das Boot ist mit je einen Kartenplotter am Innensteuerstand und im Cockpit ausgestattet. Auf beiden Plottern ist das Radarbild der an einem separaten Mast am Heck halbkardanisch angebrachten Radarantenne in Overlaytechnikt darstellbar. Für die passive Sicherheit besitzt die Adhara einen AIS-Transponder und ist mit einem aktiven Radarreflektor am Radarmast ausgestattet. Die AIS- und DSC-Daten werden auf beiden Plottern dargestellt. Der Autopilot kommuniziert mit dem Navigationssystem. Alle Funktionen sind vom Innensteuerstand und vom Cockpit aus bedienbar.

Sirius 32DS-Flotte Die Adhara besitzt eine Kuttertakelung. Alle Bedienelemente der Takelung sind über Blöcke so auf das Deckshaus umgelegt, dass sie vom Cockpit aus bedient werden können. Das Großsegel besitzt Latten und ist dank der Kugellagerrutscher und der Lasy-Jacks und des Einleinen-Reffsystems leicht zu reffen. Die Fock und die Genua haben je eine eigene Rollreffanlage. Die Fock läuft auf einer Selbstwendeschiene. Am vorderen Teil des Bugsprieds befindet sich eine Rollanlage für einen großflächigen Drifter.

Sirius 32DS-am Kran Um auch kleine Ankerbuchten anlaufen zu können hat das Boot einen flachen, länglichen Kiel. Dadurch wird ein Tiefgang von nur 1,15 Meter erreicht. Die Manövriereigenschaften der Yacht verändern sich dadurch nur unwesentlich. Der schwere Buganker ist in einem Ankerkasten untergebracht und liegt unter dem Bugspriet. Er wird mit einer elektrischen Ankerwinde bedient. Unter den Heckkorbsitzen befindet sich der zweite Anker des Bootes. In den großzügigen Backskisten befindet sich ein Falt-Dinghy (kein Schlauchboot) und ein elektrischer Außenborder. Am Heck der Adhara können zwei Davids angebracht werden. So kann das Falt-Dinghy auch in aufgefalteter Form problemlos mitgeführt werden.

Sirius 32DS-Solarzellen Auf dem Deckshaus der Yacht sind drei begehbare Solarzellen verklebt, welche die Batterien laden und das Boot mit Strom versorgen. In der Seson reicht der Energiegewinn aus, um nahezu unabhängig von Landstrom von Ankerbucht zu Ankerbucht fahren zu können, ohne den Motor anwerfen zu müssen. Ein Wandler sorgt dafür, dass jeder Zeit sowohl 12V als auch 230V Spannung zur Verfügung stehen.

Sirius 32DS-Bugstrahlruder Angetrieben wird das Boot durch einen 30PS Dieselmotor mit Saildrive. Für das manövrieren im Hafen ist im Bug der Adhara ein Strahlruder untergebracht.

Zur Sicherheitsausrüstung gehören eine Rettungsinsel für 6 Personen, eine EPIRB, ein aktiver Radarreflektor, Rettungswesten (auch für Kinder), DSC-Funk, Leuchtmittel, eine selbstaufblasende Rettungsboje und ein Rettungskragen mit Schwimmleine.

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Erik Koy












 
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